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Tüllenkanne Pingsdorfer Machart, um 1200, Fundort Brauweiler (Foto: Alfred Schuler, LVR-ABR)

Archäologie
im Rheinland

Euskirchen: Ausgrabungen am Alten Burgberg im Hardtwald bei Kreuzweingarten

Station bei der Archäologietour Nordeifel am 6. Oktober 2019

Bisher beruhten die Erkenntnisse zum Alten Burgberg bei Kreuzweingarten auf Ausgrabungen, die der Bonner Archäologe Hans Lehner in den 1920er-Jahren durchgeführt hatte. Seitdem weiß man, dass diese Höhenbefestigung mit ihren Wällen und Gräben in der vorrömischen Eisenzeit vor über 2000 Jahren entstand. Die oberhalb der Erft gelegene Anlage bot und bietet noch heute einen weiten Blick in die fruchtbare Bördenlandschaft. Hing ihr Ende mit den Kämpfen Cäsars gegen die damals hier siedelnden Eburonen zusammen? Aktuelle Ausgrabungen versuchen mit heutigen Methoden, diese und andere Fragen zu klären.

Programm:
Neueste Ergebnisse zum Ringwall Alter Burgberg – Archäolog*innen berichten am Ausgrabungsschnitt, Präsentation der Funde. Nachhaltige Wald- und Forstwirtschaft – engagierte Förster*innen des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde informieren.
für Kinder: Sandkasten-Ausgrabung mit Dokumentation der Funde

Bewirtung:
Der Kreuzweingartener Eventhof „Zum alten Brauhaus“ serviert am Infopunkt Kartoffelsalat mit Würstchen sowie Getränke.

Lage:
im Hardtwald, Waldweg in Verlängerung der Hardtstraße;
mit dem Auto: 53881 Euskirchen-Stotzheim, Eremitageweg, Parkplatz an der Hardtburg; Fußweg von 800 m zum Infopunkt, bitte der Beschilderung folgen.

Dringend zu beachten:
Nicht abseits der Wege gehen. Die ausgeschilderten Reitwege dürfen nicht begangen werden!

Informationen zur Erreichbarkeit der Stationen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:
Vom Parkplatz an der Hardtburg führt ein ausgeschilderter befestigter Wanderweg von ca. 850 m Länge mit geringem Gefälle und schwachen Steigungen zum Infopunkt. Dieser liegt noch einmal 330 m von der Ausgrabung am Ringwall entfernt, die über einen unbefestigten Wanderweg mit max. 5 % Steigung erreicht wird.
Die Exkursionsbusse der Archäologietour parken an einem weitgehend befestigten Waldweg ca. 100 m vom Infopunkt entfernt.

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